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OPEC lässt Ölfördermenge unverändert

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OPEC lässt Ölfördermenge unverändert

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Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) lässt alles beim Alten. Bei ihrer turnusmäßigen Sitzung in Wien einigten sich die Ölminister der zwölf OPEC-Mitgliedsstaaten auf eine Beibehaltung der täglichen Rohöl-Fördermenge, nämlich rund 30 Millionen Barrel. Die Internationale Energieagentur hatte vor dem Treffen eine Erhöhung gefordert. Die OPEC ist für rund 40 Prozent der weltweiten Ölproduktion verantwortlich.

Seit der vergangenen OPEC-Sitzung im Dezember lag der Ölpreis meist zwischen 105 und 110 US-Dollar pro Barrel. Ein Barrel entspricht etwa 159 Liter.

OPEC-Mitgliedsstaaten wie Libyen, Iran und Irak vermelden Engpässe bei der Förderung, deshalb blicken viele auf Saudi-Arabien und setzen darauf, dass die Saudis die Lücke schließen.

Die angespannte Lage im Irak und in Libyen lassen die Lieferungen aus diesen Ländern sinken, auch der Iran produziert weniger als einst.