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Taxi-Fahrer protestieren gegen Konkurrenz aus dem Internet

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Taxi-Fahrer protestieren gegen Konkurrenz aus dem Internet

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In mehreren europäischen Metropolen haben Taxifahrer gegen private Fahrdienste wie Uber gestreikt. In Paris blockierten sie die Zufahrten zum Pariser Stadtflughafen Orly, in Berlin organisierten sie eine Sternfahrt zum Olympiastadion und in London sorgten sie für verstopfte Straßen rund um den Trafalgar Square.

In der spanischen Hauptstadt Madrid traten die Taxifahrer in einen 24-stündigen Streik, in der katalanischen Hauptstadt Barcelona fuhren 70 Taxis im Schrittempo vom Stadtzentrum zum Flughafen. Mailands 5.000 Taxler boten ihre Dienste nur Senioren, Kranken oder Behinderten an.

Ihr Protest richtet sich gegen Anbieter, die mittels Handy-Apps private Fahrer vermitteln, etwa das amerikanische Start-up Uber Technologies Inc. oder das Hamburger Wundercar.

“Das ist organisierter Diebstahl. Das sind Selbständige Unternehmer. Sie deklarieren ihre Einkünfte nicht, die arbeiten rund um die Uhr. Die Regierung muss eingreifen, das kann so nicht weitergehen”, klagt ein Pariser Taxifahrer.

Fahrdienste wie Wundercar oder das in San Francisco beheimatete Uber organisieren private Mitfahrgelegenheiten.

Die Taxifahrer sehen darin einen unfairen Wettbewerb, weil auf Uber und Wundercar die in Europa äußerst strikte Regulierung des Taxigewerbes nicht angewandt wird, diese Unternehmen ihrer Meinung nach aber wie ein Taxibetrieb funktionieren.

Weiterführende Links

Mitteilung des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands

Uber

WunderCar