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Ruhani: Iran wird Gewalt im Irak nicht dulden

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Ruhani: Iran wird Gewalt im Irak nicht dulden

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In einer Dringlichkeitssitzung hat der UN-Sicherheitsrat am Donnerstag über den Vormarsch der Dschihadisten im Irak beraten. Im Anschluss an die Sitzung hinter verschlossenen Türen informierte der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin die Öffentlichkeit.

“Die Mitglieder des Sicherheitsrates haben ihre uneingeschränkte Unterstützung für die Regierung und die Bevölkerung des Irak in ihrem Kampf gegen den Terrorismus ausgedrückt. Sie haben jegliche terroristischen und extremistischen Aktivitäten ungeachtet ihrer Motivation verurteilt”, erklärte Botschafter Tschurkin.

Die USA erwägen ein militärisches Eingreifen im Irak, möglicherweise in Form von Drohneneinsätzen. Die irakische Regierung hatte sie in den vergangenen Wochen mehrfach um Hilfe gebeten.

“Irak benötigt mehr Hilfe, von uns und von der Völkergemeinschaft. Ich schließe nichts aus, weil es uns etwas angeht, sicherzustellen, dass diese Dschihadisten nicht permanent im Irak oder Syrien Fuß fassen”, erklärte US-Präsident Barack Obama.

Der schiitische Iran stellte sich klar auf die Seite der irakischen Schiiten, die unter dem Vormarsch der sunnitischen Dschihadisten leiden.

“Als Regierung der Islamischen Republik Iran, werden wir diese Gewalt und diesen Terror im Irak nicht dulden. Wie bei den Vereinten Nationen angekündigt werden wir Gewalt, Extremismus und Terrorismus in der Region und der ganzen Welt bekämpfen”, erklärte der iranische Staatspräsident Hassan Ruhani.

  • Area controlled by militants and current fighting

  • Main iraqi oil fields

    (source: www.eia.gov)

  • Area controlled by militants in Syria and Iraq