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Citibank: Milliardenschwere Quittung für die Finanzkrise


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Citibank: Milliardenschwere Quittung für die Finanzkrise

Altlasten aus der Finanzkrise könnten für die US-Grossbank Citigroup noch teurer werden. Insidern (Nachrichtenagentur Bloomberg) zufolge hat das US-Justizmisterium der Bank einen mehr als 10 Milliarden US-Dollar schweren Vergleich vorgeschlagen, um einen Streit wegen fauler Hypothekenpapiere beizulegen.

Sollte sich die Bank nicht darauf einlassen, könne die Behörde in den nächsten Tagen Klage gegen die Bank einreichen.

Demnach spreche die Bank seit Monaten mit dem Justizministerium und habe bisher lediglich eine Zahlung von 4 Milliarden Dollar angeboten, woraufhin die Verhandlungen vor wenigen Tagen abgebrochen worden seien.

Die Behörde ermittelt gegen mehrere Banken. Sie hatten vor 2008 in großem Stil Hypothekenpapiere verkauft, die in der Krise massiv an Wert verloren. Der Vorwurf: Die Banken hätten ihre Kunden über die Risiken dieser Papiere nicht genügend aufgeklärt oder sie gar in die Irre geführt.

Wall-Street-Banken haben in einer ganzen Reihe von Fällen bereits mehrere Milliarden Dollar Entschädigung und Strafe gezahlt. Erst im April hatte die Citigroup mehr als 1,1 Milliarden Dollar an eine Gruppe von institutionellen Investoren gezahlt und damit einen Rechtsstreit beigelegt.

su mit Reuters

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