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ISIS-Kämpfer bauen Eroberungen im Nordirak aus

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ISIS-Kämpfer bauen Eroberungen im Nordirak aus

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Islamistische ISIS-Kämpfer feiern in Mossul im Norden des Irak ihre Geländegewinne. Die Truppen der Gruppierung “Islamischer Staat im Irak und in Syrien” rückten offenbar bis auf 60 Kilometer an die Hauptstadt Bagdad heran, bevor ihr Vormarsch gestoppt werden konnte.

Rund 50 ISIS-Kämpfer sollen hier bei Gefechten mit der irakischen Armee getötet worden sein. In Mossul errichtete ISIS offenbar ein Kommandozentrum und veröffentlichte eine eigene Gesetzgebung für die Stadt.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa erbeuteten ISIS-Kämpfer in Mossul umgerechnet 318 Millionen Euro in der dort ansässigen Zentralbank. Damit wäre die Gruppierung die finanzstärkste Terrororganisation des Al-Kaida-Netzwerks.

Diese Aufnahmen in der nordirakischen Stadt Tikrit sollen belegen, dass die Aufständischen hunderte Mitglieder einer irakischen Spezialeinheit als Geiseln genommen haben. Die Polizisten wurden offenbar mit unbekanntem Ziel abtransportiert.

Unterdessen haben kurdische Kämpfer offenbar die Kontrolle über die nordirakische Stadt Kirkuk übernommen. Die Sicherheitskräfte der Autonomen Region Kurdistan, die Peschmerga, kündigten an, jeden Vorstoß der Dschihadisten auf die Millionenstadt zurückzuschlagen.

  • Area controlled by militants and current fighting

  • Main iraqi oil fields

    (source: www.eia.gov)

  • Area controlled by militants in Syria and Iraq