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Iran bietet Irak Hilfe im Kampf gegen ISIL-Kämpfer an

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Iran bietet Irak Hilfe im Kampf gegen ISIL-Kämpfer an

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Der Iran hat sich bereit erklärt, den Irak im Kampf gegen die sunnitisch-fundamentalistischen ISIL-Kämpfer zu unterstützen. Präsident Hassan Rohani bezeichnete die Erfolge und Ausbreitung der Kämpfer in Syrien und im Nordwesten des Irak als Bedrohung für die Region.

Man sei besorgt über den Vormarsch des Terrorismus, sagte Rohani auf einer im staatlichen Fernsehen übertragenen Pressekonferenz. Sollten das irakische Volk und die irakische Regierung offiziell darum bitten, sei man bereit, im Rahmen des internationalen Rechts zu helfen. Bislang habe man aber keine Anfrage erhalten, so Rohani.

Nach Angaben aus Regierungskreisen würde Tehran offiziell keine Bodentruppen schicken, sondern den mehrheitlich ebenfalls schiitischen Irak mit Waffen und Beratern gegen die ISIL-Kämpfer unterstützen. Die iranische Führung erwägt dazu offenbar auch das Angebot einer Kooperation mit dem Erzfeind USA.

Im Atomstreit könnte der Iran dagegen noch einmal Aufschub verlangen. Rohani sagte, mit etwas gutem Willen könnten die Eckdaten einer Übereinkunft bis zum Stichtag am 20. Juli ausgehandelt werden. Der Unfang der iranischen Urananreicherung bleibt aber auch weiterhin umstritten.

1:07 ENDS