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Verunglückter Höhlenforscher übermittelt Nachricht an seine Familie

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Verunglückter Höhlenforscher übermittelt Nachricht an seine Familie

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Seit einer Woche hat er kein Licht zu Gesicht bekommen, jetzt hat der in der Riesendinghöhle verunglückte deutsche Forscher Grüße an seine Familie übermitteln lassen.

Er fühle sich wohl hieß es. 14 Rettungskräfte und ein Arzt transportieren den Verunglückten seit Freitagabend auf einer Bahre. Insgesamt könnte das eine Woche dauern.

Stefan Schneider von der Bergrettung Berchtesgaden am Samstag: “Der Patient wurde elf Stunden transportiert. Die Mannschaft ist erschöpft und ruht. Aber es ist ein italienisches Team auf dem Weg, das muss relativ bald eintreffen. Die übernehmen dann den Patienten, und es geht weiter.”

Die 1995 entdeckte Riesending-Schachhöhle ist 19 Kilometer lang und rund einen Kilometer tief. Der Verunglückte, ein erfahrener Höhlenforscher, erlitt bei einem Steinschlag am vergangene Sonntag ein Schädel-Hirn-Trauma. An der Rettungsaktion sind nun über 200 Einsatzkräfte beteiligt.

Am Sonntag soll das neue Rettungsteam das untere Ende eines speziell verlegten Drahts erreichen, um Sprechkontakt zu ermöglichen. Bis dahin wird mit per Funk übermittelten Textnachrichten kommuniziert.