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Russischer Gaslieferstopp für die Ukraine macht Börsen nervös

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Russischer Gaslieferstopp für die Ukraine macht Börsen nervös

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Die Aktien des russischen Gaskonzerns Gazprom sind mehr als zwei Prozent eingebrochen, der Moskauer Aktienindex RTS um 2,6 Prozent (1.338 Punkte) – die Börsen reagierten nervös auf das Scheitern der Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine.

Die Ukraine erhalte Gas nur noch gegen Vorkasse, hieß es im Umfeld des staatlichen Monopolisten Gazprom. EU-Energiekommissar Günther Oettinger versuchte unterdessen, weiter zu vermitteln.

“Die neue Woche beginnt mit verstärkten Spannungen”, sagte Analyst Mark Bradford, Analyst bei BCS-Brokerage in Moskau.

Obwohl Gazprom betonte, dass Westeuropa keine Versorgungsengpässe drohten, schoss der Preis für britisches Erdgas um bis zu 6,8 Prozent in die Höhe. Der US-Kontrakt stieg in der Spitze um 3,1 Prozent.

Sollten sich außerdem die Kämpfe im Irak auf den Süden ausbreiten, drohten Liefer-Ausfälle des wichtigen Ölproduzenten, warnte Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank.

su mit Reuters