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Deutschland: Höhlenforscher-Rettung geht gut voran - schwerste Etappe kommt noch

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Deutschland: Höhlenforscher-Rettung geht gut voran - schwerste Etappe kommt noch

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Die Rettung des verletzten Höhlenforschers aus der Riesending-Schachthöhle in den Berchtesgadener Alpen in Süddeutschland geht besser voran als erwartet. Der Trupp erreichte ein Ziel in 700 Meter Tiefe bereits am Montagmorgen. Damit waren sie deutlich schneller als erwartet, eigentlich waren für die Strecke bis zu zwei Tage eingeplant worden.

An der nächsten Etappe, die 550 Meter unter der Erde liegt, werden die Rettungskräfte und der Forscher Johann Westhauser voraussichtlich am Dienstagnachmittag ankommen. Eine genaue Prognose, wie lange der weitere Transport über senkrechte, glatt geschliffene und glitschige Wände bis zur Oberfläche brauchen wird, gibt es nicht. “Man muss klar sagen, dass das Stück, das jetzt kommt, schwieriger ist als das vorherige”, sagte ein Mitarbeiter der Bergwacht. “Wir planen jetzt bis Sonntag.” Es könne aber auch kürzer oder länger dauern.

Westhauser erlitt am Sonntag vor einer Woche in 1000 Meter Tiefe durch einen Steinschlag ein Schädel-Hirn-Trauma. Die Rettungskräfte hatten ihn Tags darauf erreicht.