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Klinik schweigt zu Schumacher

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Klinik schweigt zu Schumacher

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Schlagzeilen hatte die Uni-Klinik in Lausanne (CHUV) zuletzt mit Jassir Arafat gemacht. Jetzt stehen wieder Kamerateams und Reporter vor dem Uni-Klinikum unweit des Genfer Sees und jeder, der in dem Krankenhaus arbeitet, ist ein Ansprechpartner, egal, was er tut, denn Michael Schumacher ist dort. Ein junger Angestellter sagt: “Hoffentlich geht es ihm bald besser. Ich weiß da gar nichts. Außer dass er in wirklich guten Händen ist.” Und eine Frau, die auch im CHUV arbeitet, meint: “Ich glaube, man sollte ihn und seine Familie in Ruhe lassen, er muss sich ausruhen und wieder zu Kräften kommen.” Klinik-Sprecher Darcy Christen machte wie auch die Schumacher-Managerin klar, dass bis auf weiteres keine Einzelheiten zum Verlauf der Rehabilitation bekanntgegeben werden. “Für die Zukunft bitten wir um Verständnis, dass seine weitere Rehabilitation außerhalb der Öffentlichkeit erfolgen soll”, so Managerin Sabine Kehm.

Seit dem verhängnisvollen Ski-Unfall des Formel-1-Stars vor rund 170 Tagen war die Anteilnahme in der ganzen Welt groß. Auf die Nachricht hatten seine Fans fast ein halbes Jahr gewartet: Michael Schumacher befindet sich nicht mehr im Koma. Er lag fünfeinhalb Monate nach seinem folgenschweren Ski-Unfall nicht mehr im Koma, hatte die Uni-Klinik in Grenoble verlassen und war nach Lausanne gebracht worden. Dem Formel-1-Rekordweltmeister stehe noch immer eine “lange Phase der Rehabilitation” bevor, teilte seine Managerin weiter mit. Seit dem 29. Dezember, als Schumacher mit schweren Kopfverletzungen in das CHU Grenoble gebracht worden war, bangten Fans in aller Welt um den Champion.