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US-Regierung sendet Soldaten in den Irak

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US-Regierung sendet Soldaten in den Irak

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Die US-Regierung schickt eine Spezialeinheit mit 275 Soldaten in den Irak. Angesichts des Vorrückens der sunnitischen Rebellen im Norden des Landes sollen die Soldaten die Botschaft und US-Bürger in Bagdad schützen, so Präsident Barack Obama in einem Brief an den Kongress. Die USA erwägen zudem den Einsatz von Kampfdrohnen.

Außenminister John Kerry erklärte gegenüber dem Portal Yahoo News, er würde nichts ausschließen, was konstruktiv wäre. Dazu gehört offenbar auch eine Zusammenarbeit mit dem Iran: “Wir stehen Gesprächen offen gegenüber”, so Kerry, “solange der Iran zu Maßnahmen bereit ist, die die Integrität und Souveränität des Irak genauso respektieren, wie die Fähigkeit der Regierung zu reformieren.”

Unterdessen hat die irakische Armee Videoaufnahmen von Luftangriffen auf Stellungen der Extremisten der Isil-Gruppe veröffentlicht. Sie sollen die Erfolge der Armee zeigen, die zusammen mit Kräften der Autonomen Region Kurdistan und Tausenden kurzfristig rekrutierten Freiwilligen kämpft. Die strategisch wichtige Stadt Tal Afar konnte die Armee jedoch nicht zurückerobern. Die Gefechte dauerten am Montag auch kurz vor den Toren Bagdads an.

Auch Mossul ist weiter in den Händen der Isil. Von der nordirakischen Millionenstadt aus hatte die Gruppe in der vergangenen Woche ihren Vormarsch Richtung Bagdad begonnen. Die Dschihadisten erklärten Mossul zum Teil ihres eigenen Staates. Viele jubelten ihnen zu, andererseits traten nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration auch mehr als eine halbe Million Menschen die Flucht an. Gegnern des islamistischen Regimes droht die Todesstrafe.

Die US-Regierung schickt eine 275 starke Spezialeinheit in den Irak. Angesichts des Vorrückens der sunnitischen Rebellen im Norden des Landes sollen die Soldaten die Botschaft und US-Bürger in Bagdad schützen, so Präsident Barack Obama in einem Brief an den Kongress. Die USA erwägen zudem den Einsatz von Kampfdrohnen. Außenminister John Kerry erklärte gegenüber Yahoo, er würde nichts ausschließen, was konstruktiv wäre. Dazu gehört offenbar auch eine Zusammenarbeit mit dem Iran: “Wir stehen Gesprächen offen gegenüber”, so Kerry, “solange der Iran zu Maßnahmen bereit ist, die die Integrität und Souveranität des Irak genauso respektieren, wie die Fähigkeit der Regierung zu reformieren.”

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Unterdessen hat die irakische Armee Videoaufnahmen von Luftangriffen auf Stellungen der Extremisten der Isil-Gruppe veröffentlicht. Sie sollen die Erfolge der Armee zeigen. Die strategisch wichtige Stadt Tal Afar konnte sie nicht zurückerobern. Die Gefechte dauerten am Montag auch kurz vor den Toren Bagdads an.

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U.S. and Iranian officials discussed the crisis in Vienna on the sidelines of separate negotiations about the Iranian nuclear program, the two sides each said. Both ruled out military cooperation.

A U.S. official said the talks did not include military coordination and would not make “strategic determinations“ over the heads of Iraqis.

senior Iranian official told Reuters. But he added: “Military cooperation was not discussed and is not an option.”

Any joint action between the United States and Iran to help prop up their mutual ally in Baghdad would be unprecedented since Shi’ite Iran’s 1979 revolution, a sign of the alarm raised by the lightning insurgent advance.

U.S. Secretary of State John Kerry called the advance an “existential threat“ for Iraq. Asked if the United States could cooperate with Tehran against the insurgents, Kerry told Yahoo News: “I wouldn’t rule out anything that would be constructive.”

As for air strikes: “They’re not the whole answer, but they may well be one of the options that are important,“ he said. “When you have people murdering, assassinating in these mass massacres, you have to stop that. And you do what you need to do if you need to try to stop it from the air or otherwise.”

Iran has longstanding ties to Maliki and other Shi’ite politicians who came to power in U.S.-backed election

ISIL seeks a caliphate ruled on medieval Sunni Muslim precepts in Iraq and Syria, fighting against both Iraq’s Maliki and Syria’s Bashar al-Assad, another ally of Iran. It considers Shi’ites heretics deserving death and has boasted of massacring hundreds of Iraqi troops who surrendered to it last week.

Its uprising has been joined by tribal groups and figures from Saddam’s era who believe Maliki is hostile to Sunnis.