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Weitere Iraker flüchten sich in die Kurdengebiete

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Weitere Iraker flüchten sich in die Kurdengebiete

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Viele Menschen aus dem Nordirak sind vor den Kämpfen in das nahegelegene Kurdengebiet geflüchtet.

Der Zugang wurde zwar schnell beschränkt, aber trotzdem soll dieses Lager in der Nähe der Provinzhauptstadt Dohuk einmal zehntausend Menschen fassen können.

Zur Zeit sind es weit weniger; weiterhin verlassen aber Einwohner die nahegelegene Millionenstadt Mossul, die vor einer Woche von den Aufständischen erobert worden war.

Der Chef der Vereinten Nationen hat Iraks Regierung aufgefordert, das Gespräch mit ihren Gegner zu suchen.

Vor der Presse in Genf sagt Ban Ki-Moon auch, alle politischen Führer weltweit müssten auf die Wünsche ihrer Bürger Rücksicht nehmen. Alles andere begünstige politische Instabilität und damit letztlich Extremismus.

Die USA schicken jetzt knapp dreihundert Soldaten in den Irak. Sie sollen vor allem die Botschaft schützen. Der größere Teil des Kontingents traf schon am Wochenende
ein.

Kämpfende Bodentruppen soll es nicht geben: Der jahrelange Irakkrieg ist den Amerikanern noch in allzu frischer Erinnerung.