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Irak: Armee erobert offenbar Raffinerie zurück


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Irak: Armee erobert offenbar Raffinerie zurück

Das irakische Militär hat nach eigenen Angaben die größte Raffinerie des Landes von den sunnitischen Dschihadisten zurückerobert. Die Aufständischen hatten die Anlage in der Stadt Baidschi erst am Vortag unter ihre Kontrolle gebracht.

Die Produktion in der Raffinerie nördlich der Hauptstadt Bagdad stand bereits mehrere Tage lang still. Es kam bereits zu Lieferengpässen.

Die Kämpfe zwischen Aufständischen und der irakischen Armee scheinen in der Region mit unverminderter Härte fortgeführt zu werden.

Zahlreiche Freiwillige meldeten sich im mehrheitlich von Schiiten bewohnten Bagdad zum Dienst an der Waffe.

Seit dem Vormarsch der selbsternannten Gotteskrieger sind die Sicherheitsmaßnahmen in der Hauptstadt deutlich verschärft worden.
Vor allem schiitische Freiwillige folgen scharenweise einem Aufruf des irakischen Großajatollahs Ali al-Sistani zum Widerstand:

“Ich bin heute mit dem Zug hierher gekommen. Das ist meine Antwort auf die Bitte von al-Sistani. Wir werden unsere Pflicht erfüllen und uns in den Dienst aller Iraker stellen.”

Viele Freiwillige betonen lautstark ihre Unterstützung für Großayatollah al-Sistani und ihre Abwendung vom irakischen Regierungschef Nuri al-Maliki. Diesem wird vorgeworfen, über Jahre die sunnitische Minderheit im Land diskriminiert und damit zu einer Spaltung des Iraks beigetragen zu haben.

– Rufe stehen auf Wunsch frei –

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