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"La Traviata" vor der Felsenfestung Masada

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"La Traviata" vor der Felsenfestung Masada

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Klassik mitten in der Wüste, unter freiem Himmel und vor spektakulärer Kulisse, diesen ganz besonderen Charme bietet das Open-Air-Festival der Israelischen Oper vor der geschichtsträchtigen Felsenfestung Masada am Toten Meer. Die diesjährige Ausgabe stellt alle vorherigen in den Schatten mit einer aufwendigen Neu-Inszenierung der Verdi-Oper “La Traviata”.

“Mit Musik kann man unglaubliche Höhen erreichen, besonders an einem magischen Ort wie diesem”, sagt der Dirigent und musikalischer Direktor der Israelischen Oper, Daniel Oren. “Mein Traum ist, dass es eines der bedeutendsten Festivals in der Welt wird, denn es ist ein einzigartiger Ort, den man nirgendwo sonst findet.”

Fast sechs Millionen Euro kostete die Vorbereitung des diesjährigen Festivals. Rund 2500 Arbeiter verwandelten innerhalb von sechs Monaten ein Stück Wüste in eine aufwendige Opernkulisse. Eine Attraktion für Israelbesucher, aber auch die Menschen im Land, meint Hanna Munitz, Generaldirektorin der Israelischen Oper.“Wir haben keine Opern-Tradition in Israel. Für viele die hierherkommen ist es die erste Opernaufführung überhaupt. Deswegen muss die Inszenierung so zugänglich wie möglich sein.”

Neben den vier Aufführungen von “La Traviata” stand ein Konzert des Israelischen Philharmonieorchesters unter Leitung von Kent Nagano auf dem Programm.

Ebenfalls im Rahmen des Festivals, allerdings nicht in Masada, sondern im Akko, im Norden Israels, gibt es eine Aufführung der Mozart-Oper “Don Giovanni”.