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Reiche: Immer mehr Dagoberts - sehen aber aus wie Donalds

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Reiche: Immer mehr Dagoberts - sehen aber aus wie Donalds

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Mehr, reicher, jünger und asiatischer – die Reichen und Superreichen rund um den Globus sind ungerupft aus der Krise gekommen. Sie kaufen Feriendomizile, Superyachten und Privatjets wie immer, so der jüngste Reichtumsbericht des Beratungsunternehmens Capgemini und der Vermögensverwaltung der Bankengruppe RBC (Royal Bank of Canada). Aber immer mehr mischten sich in soziale Probleme ein, so der Report, vor allem die Jüngeren.

Insgesamt liefen 2013 fast 14 Millionen Superreiche mit mindestens einer Million Dollar Finanzvermögen herum. Das waren fast 2 Millionen mehr als im Jahr zuvor – ein gutes Drittel davon in den USA, Deutschland mit gut einer Million auf Platz drei.

Alle zusammen hatten 52,3 Billionen Dollar Finanzvermögen – persönlicher Bedarf wie Autos, Häuser und Yachten nicht gerechnet.

Die Trends: Die USA haben zwar noch ganz knapp die Nase vorn vor der Asien-Pazifik-Region: Die meisten Superreichen, die dicksten Konten. Aber das dürfte die längste Zeit so gewesen sein – die Dynamik ist eindeutig auf der Seite Asiens.

Überhaupt machen es einem die Reichen immer schwerer, sie zu erkennen, meint George King, Vermögensverwalter von der an der Studie beteiligten Royal Bank of Canada. Die meisten “Millionäre von nebenan” seien “ziemlich normal.”

Sigrid Ulrich