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Art Basel: Tummelplatz für Kunstliebhaber

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Art Basel: Tummelplatz für Kunstliebhaber

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Bereits wenige Stunden nach der Eröffnung wurden Millionenumsätze gemeldet: Derzeit findet in der Schweiz zum 45. Mal die Art Basel statt. Sie ist weltweit eine der wichtigsten Messen für moderne und zeitgenössische Kunst. Neu dieses Jahr: die Plattform für Performance-Kunst in Halle 3, die ausschließlich Live-Kunst zeigt.

Die Art Basel ist Tummelplatz für Galeristen, Kunstliebhaber und Kaufinteressierte. Die New-Yorker-Kunstberaterin Lisa Schiff verfolgt die aktuellen Strömungen der zeitgenössischen Kunst: “Künstler, die sich mit dem Internet beschäftigen und es auf die eine oder andere Art als Material für ihre Kunst benutzen, das ist meiner Meinung nach der wichtigste Trend in der zeitgenössischen Kunst.”

Die Art Basel gibt es seit 1970. Bereits die erste Ausstellung zog 17.000 Besucher an. Die Messe wird von einer Gruppe von Galeristen organisiert. Dieses Jahr zeigen 300 Galerien 4000 Künstler aus der ganzen Welt.

Die New Yorker Galeristin Andrea Rosen ist seit 1991 auf der Art Basel vertreten: “Etwas, was in diesem Jahr neu ist – ich habe einen sehr breiten Kundenstamm und vertrete sowohl die klassische Moderne als auch aufstrebende und etablierte Künstler – ist, dass beide Kunstrichtungen parallel gekauft werden.”

Im vergangenen Jahr hat die Schweizer Kunstmesse über sechs Tage rund 70.000 Besucher angezogen. Nach einem Kunstmarktbericht sollen dabei rund 11 Milliarden Franken umgesetzt worden sein. Aufgrund der steigenden Kunstumsätze dürfte diese Zahl dieses Jahr noch übertroffen werden.

Die aktuelle Art Basel läuft noch bis zum 22. Juni.