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Russischer Grenzposten angegriffen

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Russischer Grenzposten angegriffen

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Trotz der erklärten Feuerpause ist ein russischer Grenzposten zwischen der Ukraine und Russland angegriffen worden. Nach Angaben der ukrainischen Streitkräfte schossen prorussische Aktivisten auf den Grenzposten, um die ukrainischen Soldaten zu provozieren.

Wer wirklich geschossen hat, das weiß auch der russische Grenzbeamte nicht. “Das Feuer wurde aus automatischen Waffen auf unser Gebäude eröffnet. Wir hörten eigentlich nur die Schüsse und sahen dann den Schaden.”

Nach dem Inkrafttreten einer einseitigen Feuerpause im Osten des Landes will der ukrainische Präsident Petro Poroschenko nun rasch seinen Friedensplan umsetzen. Das Dokument mit insgesamt 15 Punkten sieht unter anderem vor, dass die prorussischen Aufständischen in der Ostukraine ihre Waffen niederlegen und besetzte Gebäude in den Städten der Gebiete Lugansk und Donezk freigeben. Poroschenko besuchte Gebiete im Osten und sprach mit der Bevölkerung.