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Sicherheitspanne: 84 US-Laboranten waren Anthraxbakterium ausgesetzt

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Sicherheitspanne: 84 US-Laboranten waren Anthraxbakterium ausgesetzt

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84 Regierungsangestellte sollen betroffen sein, nun ließ sich auch US-Präsident Barack Obama zur Lage unterrichten. Wegen einer Sicherheitspanne haben sich Laboranten der US-Regierungsbehörde für Krankheitskontrolle und Prävention möglicherweise mit Milzbrand infiziert. Die meisten Betroffenen werden inzwischen vorsorglich mit Antibiotika behandelt.

Für die Öffentlichkeit bestehe keine Gefahr, so US-Experten: “Es gibt keinen Grund zur Sorge, denn die Krankheit kann nicht von Mensch zu Mensch übertragen werden”, so Dr. Philip Brachman, Experte für öffentliche Gesundheit. “Das passiert nur beim Kontakt mit infizierten Tieren oder durch Inhalieren. Und ein Mensch, der an Milzbrand erkrankt ist, atmet keine ansteckenden Keime aus.”

Ein Hochsicherheitslabor hatte Proben des Anthraxbakteriums offenbar nicht inaktiviert und an die Behörde ausgeliefert, wo sie von Laboranten ohne spezielle Schutzkleidung untersucht wurden. Die Panne wurde schon vor einer Woche bemerkt, aber erst am Donnerstag von der Behörde öffentlich gemacht.