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Unesco-Weltkulturerbe: Grotten, Weinberge und Inkapfade

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Unesco-Weltkulturerbe: Grotten, Weinberge und Inkapfade

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Die Stätten des Weltkulturerbes: Ab sofort gehört auch das Okavangodelta in Botswana dazu. Die Unesco nahm damit eines der größten und tierreichsten Feuchtgebiete Afrikas auf ihre Liste.

Auch die Chauvet-Höhle im Flusstal der französischen Ardèche wurde ausgewählt. Die Grotte und ihre atemberaubenden Malereien, die zum Teil vor 36.000 Jahren entstanden, wurden 1994 entdeckt. Im kommenden Jahr soll eine Nachbildung der Höhle eröffnet werden.

Zu den Neuzugängen gehört auch das Fabrikgebäude Van Nelle im niederländischen Rotterdam aus den 1920er Jahren. Laut Unesco, eines der “Glanzstücke der Industriearchitektur des 20. Jahrhunderts”.

Ebenfalls für schützenswert befunden, wurden die Weinlandschaften Langhe-Roero-Monferrato im italienischen Piemont.

In der Türkei wurde das Dorf Cumalıkızık ausgewählt. Es gilt als eines der besterhaltenen Beispiele für frühe ottomanische Architektur und Lebensart.

Auch die Seidenstraße – der legendäre eurasische Handelsweg – wurde zum Weltkulturerbe ernannt. Die Hauptroute wurde seit dem 2. Jahrhundert vor Christus und bis ins 16. Jahrhundert genutzt.

Das Komitee würdigte zudem die Inkapfade, die sich über sechs lateinamerikanische Länder erstrecken. Sie verbinden die schneebedeckten Gipfel der Anden-Bergketten mit der Küste, verlaufen durch heiße Regenwälder, fruchtbare Täler und absolute Wüsten, so die Unesco in ihrer Begründung.