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EU fordert Kreml zur Unterstützung des Kiewer Friedensplans auf

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EU fordert Kreml zur Unterstützung des Kiewer Friedensplans auf

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Die Europäische Union drängt Russland dazu, den Friedensplan des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zu unterstützen. Dies machten die Außenminister der EU bei einem Treffen in Luxemburg deutlich, bei dem die Lage in der Ukraine im Mittelpunkt der Beratungen steht. Bis Freitag bleibe Zeit, um zu prüfen, wie Russland auf den Friedensplan reagiere, so der britische Außenminister Willam Hague. Bleibe die erwartete Unterstützung aus, sollte Russlands Präsident Wladimir Putin nicht daran zweifeln, dass Brüssel bereit sei, Wirtschaftssanktionen zu verhängen. An diesem Donnerstag und Freitag kommen die Staats- und Regierungschefs der EU zu einem Gipfeltreffen in Brüssel zusammen. Russland habe den ukrainischen Waffenstillstand zwar begrüßt, die Propaganda-Offensive gehe jedoch weiter, kritisierte der schwedische Außenminister Carl Bildt. Auch gebe es keine Anzeichen dafür, dass Russland die Grenze zur Ukraine schließe. Russische Bürger verfügten nicht über T-64-Panzer. Solche Panzer passierten aber die Grenze, was bei Kontrollen eigentlich auffallen sollte. Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin nimmt als Gast an dem Treffen in Luxemburg teil. “Dass Russland den Friedensplan der ukrainischen Regierung unterstützt, ist Wunschdenken”, meint unser Korrespondent James Franey. “Denn der russische Außenminister Sergej Lawrow hat den Plan bereits als Ultimatum bezeichnet.”