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Britische Förderbank gibt grüner Energie finanziell Rückenwind

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Britische Förderbank gibt grüner Energie finanziell Rückenwind

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In Großbritannien lässt die staatliche “Green Investment Bank” (GIB) einen gut 1,2 Milliarden Euro schweren Fonds vom Stapel. Er soll in Offshore-Windparks investieren. Hier waren in den vergangenen Monaten eine ganze Reihe Projekte geplatzt.

Als Kunden werden Langfrist-Anleger angepeilt, etwa Pensions-und Staatsfonds auf der Suche nach stabilen Renditen.

Neu daran: Der Fonds sammelt im Vorfeld Geld für eine bestimmte Branche statt sich von Projekt zu Projekt zu hangeln.

Im abgelaufenen Finanzjahr (31. März) hat die Bank 830 Millionen Euro in 18 nachhaltige Energieprojekte gesteckt – darunter ein Abfallzentrum bei Liverpool und eine Biomasse-Anlage in Wales. Dazu kamen 2,4 Milliarden Euro an privaten Investments in dieselben Projekte.

Noch sind viele Projekte in Bau, die Bank ging mit gut 7 Millionen Euro Verlust aus dem Geschäftsjahr.

“Die GIB-Pläne für einen Offshore-Windfonds sind ein echter Schub für unsere Industriestrategie in einem Sektor, der einen starken Wettbewerbsvorteil hat im Vergleich zu anderen Ländern”, hofft Wirtschaftsminister Vince Cable. Er hatte die Bank für “grüne” Investments 2012 in Gang gesetzt, die Privatinvestoren allein zu riskant seien oder zu lange dauerten.

su mit Reuters