Eilmeldung

Eilmeldung

Proteste zum Putin-Besuch in Österreich

Sie lesen gerade:

Proteste zum Putin-Besuch in Österreich

Schriftgrösse Aa Aa

Die Kritik war deutlich am Österreich-Besuch des russischen Präsidenten. Wladimir Putin versuche, die EU zu spalten, hieß es aus Schweden und Tschechien. Österreichs Präsident Heinz Fischer hielt dagegen, man müsse gerade in schwierigen Zeiten sprechen. Und gesprochen wurde, vor allem natürlich über die Ukraine.

“Der ukrainische Präsident Poroschenko hat eine Waffenruhe angeordnet und sich bereit für einen Friedensprozess gezeigt. Allerdings, und das habe ich ihm persönlich gesagt, reicht das, was er bisher getan hat, nicht aus, um aus der Krise zu kommen.”

Heinz Fischer forderte: “Kein Nachschub an Waffen und Personen für die Personen, die mit Waffengewalt Ziele erreichen wollen, wobei auch Kiew seinen Beitrag leisten muss.”

Neben der Ukraine ging es auch um Wirtschaftsthemen. Parallel zum Besuch unterzeichneten Gazprom und der österreichische Energiekonzern OMV ein Abkommen, das den Bau der Pipeline Southstream in Österreich regelt.

Während des Besuchs protestierten verschiedenen Gruppen gegen Putins Politik. So gingen etwa Homosexuellenverbände auf die Straßen und auf dem Heldenplatz vor dem Präsidentensitz gab es eine Demonstration von Ukrainern.