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Kampf vor den Gerichten um das Leben eines Komapatienten


Frankreich

Kampf vor den Gerichten um das Leben eines Komapatienten

Im Fall eines französischen Komapatienten geht es zwischen den Gerichten hin und her.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat am Abend in einer Eilentscheidung
verlangt, der Mann müsse am Leben erhalten werden – jedenfalls bis sein Fall hier verhandelt worden sei.

Nur Stunden zuvor hatte in Frankreich der Staatsrat, das oberste Verwaltungsgericht, das Gegenteil angeordnet.

Damit gab er der Frau des Patienten – und weiteren Verwandten – recht, die die lebenserhaltenden Maßnahmen beenden will. Auch die Ärzte wollen das, unter Berufung auf ein Sterbehilfegesetz.

Die streng katholischen Eltern des Mannes dagegen – und wiederum andere Verwandte – verlangen, dass die Geräte weiterlaufen.

Der Patient ist nach einem Verkehrsunfall vor fast sechs Jahren vollständig querschnittsgelähmt und liegt im Koma.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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