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USA beenden Ölkrise - nach 40 Jahren

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USA beenden Ölkrise - nach 40 Jahren

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Seit der Ölkrise 1973 durfte aus den USA kein Rohöl exportiert werden. Seither sind die Fördermengen immens gestiegen – und die US-Regierung definiert den Begriff “Rohöl” neu.

Vier Jahrzehnte lang durften US-Ölkonzerne nur bereits bearbeitete Produkte wie etwa Benzin außer Landes bringen – aus Sorge vor einem Engpass hatte der Kongress beschlossen, in den USA gefördertes Rohöl im Land zu halten.

Nun erlaubt die US-Regierung nach Medienberichten (“Wall Street Journal”) zum ersten Mal zwei Firmen, eine ultraleichte Ölart nach minimaler Bearbeitung an ausländische Unternehmen zu verkaufen – so genanntes “Condensate”, aus dem Diesel, Auto- und Flugzeugbenzin hergestellt werden können.

Hintergrund: Dank neuer Fördermethoden wie etwa Fracking könnten die USA als Ölförderland schon im kommenden Jahr (Internationale Energieagentur IEA) Saudi-Arabien und Russland überholen.

Ölexporte sollen laut Befürwortern für Wachstum und politischen Einfluss sorgen, vor allem nach der Ukraine-Krise.

su mit Reuters