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V4-Gruppe: Eine neue Energiepolitik für die EU

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V4-Gruppe: Eine neue Energiepolitik für die EU

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Die EU braucht eine neue Energiepolitik. Davon ist EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso ebenso überzeugt wie der ungarische Regierungschef Viktor Orban. Beide machten ihren Standpunkt bei einer Konferenz der sogenannten V4-Gruppe in Budapest deutlich. Der Konflikt mit Russland zeige klar, dass sich Europa in Sachen Energie nicht zu sehr auf Moskau stützen dürfe, hieß es.

Barroso sagte: “Der anhaltende Streit zwischen Russland und der Ukraine um die Energieversorgung hat uns an die Notwendigkeit erinnert, eine wirksame, europäische Energiestrategie zu haben.”

Der ungarische Regierungschef Orban meinte, die Energiepreise in Europa seien zu hoch. Daher verlangte er nach staatlicher Regulierung, um die Preise zu senken. Außerdem sei Europa nicht mehr in der Krise, so Orban.

Neben Ungarn gehören auch Polen, Tschechien und die Slowakei zur V4-, beziehungsweise Visegrad-Gruppe. Die vier Länder wollen sich gemeinsam um eine stärkere Integration in die EU bemühen. Gerade endete die Präsidentschaft Ungarns, es übernimmt die Slowakei.