Eilmeldung

Eilmeldung

Waffenruhe in der Ukraine nach Hubschrauberabschuss gefährdet

Sie lesen gerade:

Waffenruhe in der Ukraine nach Hubschrauberabschuss gefährdet

Schriftgrösse Aa Aa

Die Waffenruhe in der Ukraine ist schon wieder gefährdet: Aufständische haben einen Hubschrauber der Armee abgeschossen, alle neun Mann an Bord starben.

Der ukrainische Präsident schließt nun die Wiederaufnahme der Kämpfe zumindest nicht
aus.

Auch so würde die Waffenruhe aber nur bis Freitag dauern. Die Armee hatte sie einseitig für eine Woche verhängt, Aufständische haben sich inzwischen angeschlossen – aber wohl nicht alle.

Ein Zeichen der Entspannung kommt aus Russland: Der Präsident will, dass das Parlament – genauer das Oberhaus, der Föderationsrat – die Vollmacht vom März wieder zurücknimmt, mit der er Soldaten in die Ukraine schicken könnte.

Trotzdem beobachte man weiter ganz genau die Ereignisse in der Ukraine, sagt Wladimir Putin bei seinem Besuch in Österreich.

Man werde die russischstämmige Bevölkerung ebenso schützen wie die Ukrainer, die sich Russland verbunden fühlten – nach Abstammung, Sprache und Kultur.

Beide Seiten im ukrainischen Konflkt werfen sich gegenseitig vor, die Waffenruhe zu verletzen.

Von einer Aufgabe der Aufständischen, die Ziel der Feuerpause ist, ist ohnehin nichts zu
spüren – und schon gar nicht davon, dass sie wie von der Regierung gewünscht ihre Waffen abgeben würden.