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Brüchiger Waffenstillstand in der Ostukraine

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Brüchiger Waffenstillstand in der Ostukraine

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In der Ostukraine wird der Waffenstillstand offenbar immer wieder gebrochen. Die ukrainische Regierung wirft den Separatisten 44 Verletzungen der Waffenruhe vor, die russische Nachrichtenagentur ITAR-TASS berichtet von Schießereien in Kramatorsk und Slowiansk.

Swetlanas Haus wurde bei den Kämpfen getroffen: “Hier bei uns wird seit einer Woche geschossen. Gestern war es besonders schlimm. Die Einschläge waren sehr nah. Sogar der Hund verkroch sich”, schildert Swetlana.

Russland wies Anschuldigungen zurück, es erlaube schwerbewaffneten Kämpfern in den Donbass zu gelangen. Der Aufstand im Osten der Ukraine bereitet der Zentralregierung des wirtschaftlich angeschlagenen Landes auch erhebliche finanzielle Probleme: “Die Lage ist sehr schwierig. Wir habe ungeplante Ausgaben in Millionenhöhe, um die territoriale Integrität der Ukraine zu wahren. Man führt gegen uns eine neue Form des Krieges”, erklärte der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk.

Bei einer Telefonkonferenz zwischen dem ukrainischen Staatspräsidenten Petro Poroschenko, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, dem französischen Präsidenten Francois Hollande und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach sich Putin für eine Verlängerung des am Freitag auslaufenden Waffenstillstandes aus.