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Donezk hofft auf Verlängerung der Waffenruhe

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Donezk hofft auf Verlängerung der Waffenruhe

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In der ostukrainischen Stadt Donezk ist die Lage Stunden vor dem Ende des Waffenstillstandes ruhig aber angespannt. Viele hoffen auf die angekündigte mögliche Verlängerung der Waffenruhe durch Präsident Petro Poroschenko nach seiner Rückkehr aus Brüssel heute Abend.

Doch die Separatisten, die die Feuerpause mehrfach brachen, wollen ihre Waffen nicht, wie von Kiew gefordert, bis zum Abend niederlegen und stellen eigene Bedingungen.

“Wir meinen, dass der Waffenstillstand verlängert werden muss”, sagt Oleg Tsarev, ein Anführer der selbstausgerufenen Volksrepublik Donezk. “Danach müssen den Worten auch Taten folgen. Humanitäre Korridore müssen geschaffen werden. Über kurz oder lang könnte das die Voraussetzung für Verhandlungen werden.”

Die bereits erfolgten inoffiziellen Gespräche der Separatisten mit OSZE-Beobachtern halten manche, wie der ehemalige ukrainische Präsident Leonid Kuchma, für einen Fortschritt, auf dem es aufzubauen gelte. Auch der Kreml warnt Kiew, den Waffenstillstand zum Ultimatum zu machen.