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Sudan: Freigelassene Christin muss im Land bleiben

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Sudan: Freigelassene Christin muss im Land bleiben

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Die Christin Mariam Jahia Ibrahim Ischag, die im Sudan der Todesstrafe entkommen ist, ist nach einer erneuten Festnahme nun wieder auf freiem Fuß. Wie ihr Anwalt mitteilte, befindet sie sich mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in der US-Botschaft in Karthum. Ischag kam gegen Kaution frei, die sudanesische Regierung hat die Sicherheit der Familie zugesagt.

Der Anwalt Mohammed Abdul Nabi erklärt: “Diese Freilassung bedeutet nicht, dass sie den Sudan verlassen kann, denn sie ist auf Kaution draußen. Die Anschuldigungen gegen sie gelten nach wie vor, und solange die Klage besteht, kann sie nicht reisen. Die Anschuldigungen müssen von einem Gericht behandelt werden.”

Ischag, die wegen ihres Abfalls vom Islam hingerichtet werden sollte, war am Dienstag auf dem Weg zum Flughafen inhaftiert worden, wegen angeblich ungültiger Papiere. Ischag wurde christlich erzogen und ist mit einem Christen aus den USA verheiratet. Ihr zweites Kind brachte sie in Gefangenschaft zur Welt.