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Ukraine: Separatisten lassen OSZE-Mitarbeiter frei

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Ukraine: Separatisten lassen OSZE-Mitarbeiter frei

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Im Osten der Ukraine haben Separatisten ein vierköpfiges Team der OSZE freigelassen. Die Männer, unter ihnen war auch ein Schweizer, waren seit mehr als einem Monat festgehalten worden. Ein zweites Team ist nach wie vor gefangen. Die Gruppen waren in Donezk uznd Luhansk unterwegs. Laut den Separatisten war die Freilassung eine Geste guten Willens.

Separatistenführer Alexander Borodaj sagte, man erwarte keine Gegenleistung für die Freilassung, man hoffe nur, dass die internationale Gemeinschaft die Separatisten verstehe.

Unterdessen haben prorussische Kräfte einen Militärstützpunkt in Donezk eingenommen. Agenturberichten zufolge gab es keine Opfer. In Slowjansk dagegen soll bei einem Angriff von Separatisten ein ukrainischer Soldat ums Leben gekommen sein.

Heute geht die Waffenruhe im Osten offiziell zu Ende. Allerdings hoffen Beobachter, dass die Konfliktparteien trotz vereinzelter Gefechte die Waffen weiter ruhen lassen, und statt dessen das Gespräch suchen. Sowohl der Westen als auch Russland hatten in den vergangenen Tagen mehrfach gefordert, die Waffenruhe auszudehnen, um mehr Zeit für Verhandlungen zu haben.