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Unentwegte demonstrieren an der Copacabana weiter gegen die WM

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Unentwegte demonstrieren an der Copacabana weiter gegen die WM

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Seit Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft sind die Proteste in Brasilien abgeebbt. Am Sonntag zogen etwas weniger als 100 Menschen durch Copacabana. Carlos Contente hat sich nach eigener Darstellung als Adolf Hitler verkleidet. Das Hakenkreuz in der Armbinde hat er durch Dollar-Zeichen ersetzt, um gegen den Kapitalismus zu demonstrieren.

“Wir sehen keine langfristige Politik für Bildung, das Gesundheitswesen oder Menschenrechte. Uns reicht es. Es geht nicht nur um diese Regierung, wir haben genung von der Art und Weise, wie in diesem Land Politik gemacht wird”, sagt Carlos Contente.

Und Marcella meint: “Die Menschen haben das Recht, ihre Meinung auszudrücken. Und deshalb machen wir das. Es soll den Maulkorb repräsentieren, den sie uns umgehängt haben”.

Anders als jetzt bei der WM, hatten beim Confed-Cup vor einem Jahr mehr als eine Million Menschen gegen das Fußball-Turnier und die mit ihm verbundenen Kosten protestiert.