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Glastonbury im Regen bringt Segen

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Glastonbury im Regen bringt Segen

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Wer zum britischen Glastonbury Festival fährt, weiß, worauf er sich einlässt: laute Musik und meistens Regen. Auch in diesem Jahr steckten die Festivalbesucher knöcheltief im Schlamm. Wahre Glastonburyfans konnte selbst das nicht schrecken.

“Es ist die Atmosphäre, die ganze Stimmung, die Leute hier, der beste Ort der Welt!”, sagt ein Fan im Friesennerz.

Ein anderer, der sich als eingefleischter Festivalbesucher bezeichnet, hatte schon etwas Angst vorm Regen. Aber: “Man muss einfach die Sonnebrille verkehrt herum aufsetzen, das hilft!”

Drei Tage und drei Nächte trotzten die Fans dem Wetter und bekamen zur Belohnung Stars wie Ed Sheeran, Dolly Parton, Jack White, The Black Keys, Kasabian, Arcade Fire oder Lilly Allen serviert.

Für Sonnenschein, zumindest im Herzen, sorgte Paolo Nutini, der schottische Sänger italienischer Zukunft.

Auch die Heavy-Metal-Fürsten Metallica spielten auf und straften all jene Lügen, die behaupten, dass schweres Metall auf dieser britischen Bühne keinen Platz habe.

Das Festival findet seit 1970 jedes Jahr auf dem Gelände eines Bauernhofs nahe Glastonbury in Südengland statt. Es gehört zu den größten Open-Air-Musikfestivals der Welt.