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Verzweiflung in Israel nach Teenagermorden

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Verzweiflung in Israel nach Teenagermorden

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Die Menschen in Israel sind entsetzt. Bis zuletzt hatten sie gehofft, dass die drei Teenager noch am Leben seien. Die Nachricht von ihrer brutalen Ermordung lässt viele in tiefer Verzweiflung. Der Ruf nach Rache ist da. Yaron Wolf aus Jerusalem sagt: “Wir müssen auf die Terroristen, die den Frieden zerstören wollen, mit Vergeltung reagieren. Sie müssen kapieren, dass sie nicht davon kommen, wenn sie so etwas tun.” Nadia Matar, Siedlerin aus Gush Etzion im Westjordanland erklärt: “Wir werden weiter jüdische Siedlungen bauen. Angesichts dieser Tat muss unser Ziel sein, die Hoheit im Westjordanland zu übernehmen.” Ein Mann in Gaza-Stadt meint: “Es ist furchtbar, dass sie sie getötet haben. Wenn sie sie wenigstens nur als Geiseln gehalten hätten.”

Die drei Teenager waren zwischen 16 und 19 Jahre alt gewesen. Einer von ihnen besaß auch die amerikanische Staatsbürgerschaft. Einer der Jugendlichen konnte noch kurz eine Botschaft senden: “Ich bin entführt worden.” Ejal Jifrah, Gilad Schaaer und Naftali Fraenkel wollten zum Wochenende nach Hause. Die furchtbare Gewissheit erschüttert nun ein Land, dass sie nie mehr nach Hause kommen werden.