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Roboter "Ray" parkt Autos platzsparend

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Roboter "Ray" parkt Autos platzsparend

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Am Düsseldorfer Flughafen kann man jetzt einen neuen Service ausprobieren: Ein Roboter, der das lästige Einparken im Parkhaus übernimmt. Reserviert wird über eine App. Der Fahrer stellt sein Auto in die ausgewiesene Abgabezone. Das automatische Parksystem vermisst dann das Fahrzeug, nimmt es auf einen Gabelstapler und bringt es zu einem der Parkplätze, die für "Ray" - wie das Robotersystem heißt – reserviert sind.

“Es ist natürlich so, wie wir die Autos parken können, ist sehr platzsparend. Man kann zwischen 40 und 60 Prozent mehr Autos auf derselben Fläche parken, und Parken ist natürlich immer ein großes Thema. Vor allem am Flughafen, in großen Städten, wo auch immer. Da hat man sich dann Gedanken gemacht, wie kann man das optmieren”, so der Software-Entwickler Thomas Nagel.

Es sieht aus wie Tetris spielen mit echten Autos. Die Roboter können bis zu 3,3 Tonnen heben. Die Einrichtung von “Ray” am Düsseldorfer Flughafen hat eine Million Euro gekostet.

“Das ist ja auch für uns eine Pilotphase, 249 Parkplätze, die wir vorhalten. Und wenn es angenommen wird, wovon wir ausgehen, werden wir natürlich darüber nachdenken, ob wir dieses System auch in anderen Bereichen unserer Parkhäuser zum Einsatz bringen”, so Thomas Kötter vom Düsseldorfer Flughafen.

Wenn der Passagier von seiner Reise zurückkommt, wird ihm das Auto zurückgegeben, es funktioniert ein bisschen wie die Gepäckaufbewahrung. Der neue Service kostet 29 Euro am Tag oder 4 Euro die Stunde.