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Spanien freut sich über weniger Arbeitslose

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Spanien freut sich über weniger Arbeitslose

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In Spanien geht die Zahl der Arbeitslosen weiter zurück. Im Juni waren zum ersten Mal seit Ende 2011 wieder weniger als 4,5 Millionen Menschen erwerbslos gemeldet, so das Arbeitsministerium.

Innerhalb eines Jahres sank ihre Zahl um fast 314.000 – ein Rückgang von 6,6 Prozent. Seit Ausbruch der Wirtschaftskrise 2007 sei die Statistik im Monat Juni nicht mehr so positiv ausgefallen, hieß es.

Die Zahl der Beschäftigten, die Beiträge an die Sozialversicherung zahlen, stieg im Vergleich zum Juni 2013 um mehr als 291 000 auf knapp 16,7 Millionen – ein Zuwachs von 1,78 Prozent.

Fachleute wiesen allerdings darauf hin, dass viele der jetzt geschlossenen Arbeitsverträge saisonabhängig sind. Den grössten Zuwachs gab es demzufolge im Handel sowie in der Hotel- und Tourismusbranche.

Engracia Hidalgo, spanische Staatssekretärin für Arbeit, gibt ihnen nicht recht:

“Der Rückgang der Arbeitslosigkeit und mehr Einstellungen sind nicht länger reine Saison- oder zeitlich begrenzte Effekte. Das sind anhaltende Trends. Sie werden von Monat zu Monat stärker und bestätigen die Daten zum Jobwachstum.”

Kleine Wermutstropfen: Seit der Finanz-, Banken-, Staatsschulden- und Wirtschaftskrise sind 2,2 Millionen Spanier aus den Konten der Sozialversicherung verschwunden – entmutigt, in Rente oder ausgewandert.

Und das Nationale Statistik-Institut (INE) kam im ersten Quartal nach wie vor auf 25,9 Prozent Arbeitslosenquote.

su mit EFE