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Flüchtlingsdrama: Kompromiss in Kreuzberg

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Flüchtlingsdrama: Kompromiss in Kreuzberg

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Die seit zwei Jahren von Flüchtlingen besetzte Schule im Berliner Stadtteil Kreuzberg wird nicht geräumt. Die Flüchtlinge unterschrieben am Mittwochabend eine Vereinbarung mit dem Bezirk. Der Kompromiss sieht vor, dass die rund 40 Flüchtlinge in einem abgegrenzten Bereich im dritten Obergeschoss der Schule bleiben dürfen. Im Gegenzug müssen sie verhindern, dass weitere Flüchtlinge in das Gebäude kommen.

Etwa 40 Flüchtlinge und ihre Unterstützer haben das leere, mehrstöckige Schulgebäude seit zwei Jahren besetzt gehalten. Sie fordern ein unbeschränktes Aufenthaltsrecht in Deutschland. Darauf wurde in der Vereinbarung nicht eingegangen.

In der vergangenen Woche hatte sich die Lage zugespitzt, nachdem zahlreiche Jugendliche zur Unterstützung vor die von Polizisten abgesperrte Schule gezogen waren. Sie kampierten vor den Absperrungen und feierten jede Nacht Partys.