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Keine Heilung - aber endlich eine gemeinsame Strategie gegen Ebola?

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Keine Heilung - aber endlich eine gemeinsame Strategie gegen Ebola?

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Angesichts der Ebola-Epidemie haben westafrikanische Gesundheitsminister und Experten aus aller Welt in Ghana über Strategien gegen die Krankheit beraten. Ziel des zweitägigen Treffens in der Hauptstadt Accra ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Staaten zu stärken und den bislang weltweit schwersten Ausbruch der Krankheit unter Kontrolle zu bringen. Das Treffen war von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) einberufen worden. Der stellvertretende Gesundheitsminister von Sierra Leone, Abubakar Fofanah, sagte: “Die derzeitige Epidemie sei eine der größten Herausforderungen, die Konferenz wolle eine Veränderung erreichen, die bei Millionen von Menschen ankommen solle, die dringend Lösungen brauchen, die Aufklärungskampagne werde durch Unwissenheit und Analphabetismus behindert.” Nach WHO-Angaben sind bis Ende Juni in Guinea, Liberia und Sierra Leone 759 Fälle bestätigt worden. Am schlimmsten betroffen ist weiterhin Guinea, wo die Krankheit im März erstmals aufgetreten war. Ebola verläuft in bis zu 90 Prozent aller Fälle tödlich. Bislang gibt es weder eine Impfung noch ein Heilmittel.

(WHO/ OMS)