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EU-Kommission sucht in Juncker-Land nach Steuer-Schlupflöchern


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EU-Kommission sucht in Juncker-Land nach Steuer-Schlupflöchern

Nach Apple, Starbucks und Fiat überprüfen EU-Wettbewerbshüter nun auch den Online-Händler Amazon. Im Kampf gegen Steuersparmodelle hat die EU-Kommission laut einem Pressebericht (“Financial Times”) Luxemburg um Auskunft zum Steuergebahren des Konzerns gebeten. Die Behörde wolle wissen, ob die Abmachungen Luxemburgs mit Amazon mit den europäischen Staatshilferegeln vereinbar seien.

Amazon hat seinen europäischen Firmensitz in Luxemburg.

Im schlimmsten Fall droht eine Geldstrafe.

Entsprechende Untersuchungen bei den US-Konzernen Apple und Starbucks und der Finanzsparte des Autoherstellers Fiat laufen seit Juni.

Steuerberater schätzen, dass Luxemburg mehr als 40.000 Unternehmen angezogen hat und tausende gutbezahlter Jobs für seine Bevölkerung von knapp einer halben Million.

su mit Reuters

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