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USA feiern Neubürger

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USA feiern Neubürger

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4.Juli, Unabhängigkeitstag in den USA – das ist vielerorts im Land traditionell auch Anlaß, um Einbürgerungsfeiern für Immigranten abzuhalten. So auch in Monticello, einem Landgut in der Nähe von Charlottesville im Bundestaat Virgina, auf dem einst Thomas Jefferson zuhause war, 3.US-Präsident und Autor der Unabhängig-keitserklärung. Hier findet die älteste Einbürgerungszeremonie außerhalb eines offiziellen Gerichtsgebäudes in den USA statt. Unter den Neubürgern befanden sich diesmal politische Flüchtlinge aus dem Irak und Somalia genauso wie Professoren aus Kamerun und Indien. Und nicht zuletzt natürlich auch Menschen aus Europa und Kanada, die mit Amerikanern verheiratet sind. “Der 4.Juli 2014 ist der Tag meiner Freiheit,” so ein Mann aus dem Irak, “nun sind alle meine Sorgen vorüber.” “Ich bin so stolz und aufgeregt, jetzt Teil dieses Landes zu sein,” meinte eine Frau aus Kolumbien, “das ist echtes Glück, ich bin glücklich, hier zu sein.”
Anderen Ausländern, vornehmlich aus Mittelamerika, ist dieses Glück nicht immer vergönnt. Millionen von ihnen leben als illegale Einwanderer im Land. Reformbemühungen der Obama-Regierung werden von den Republikanern im Kongress blockiert.
“Während in den USA um eine Reform der Einwanderungsgesetze gestritten wird, haben es diese Neubürger schon geschafft,” so unser Korrespondent, “für sie hat sich ein Traum erfüllt, auf den sie lange gewartet haben.”