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Ukrainische Armee im Osten des Landes auf dem Vormarsch

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Ukrainische Armee im Osten des Landes auf dem Vormarsch

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Geschützfeuer und Rauch am Rand von Luhansk: Die Stadt im ukrainischen Osten selbst werde aber nicht angegriffen, versichert die ukrainische Regierung, ebenso wenig die Millionenstadt Donezk.

Beide Städte sollen nun jedoch belagert werden, um die dort verschanzten Aufständischen zu besiegen.

Mehrere Städte hat die Armee ihnen gerade abgenommen; in den dicht besiedelten
Metropolen sind Kämpfe und Artilleriebeschuss aber undenkbar.

Verloren haben die Aufständischen jetzt vor allem die Stadt Slowjansk, lange eine Hochburg der Separatisten, die die Gebiete im Osten von der Ukraine loslösen möchten.

Dort überzeugt sich nun der Verteidigungsminister von der Lage. Ob man mit ihm Ukrainisch reden solle, fragt jemand.

Wie Sie wollen, sagt der Minister: Seine Frau und seine Kinder würden Russisch sprechen, auf Arbeit spreche er Ukrainisch. Nirgendwo gebe es ein Problem mit den Sprachen. Man könne auch nach Lwow gehen, ganz in den Westen, und dort Russisch sprechen.

Wer konnte, war aus Slowjansk geflohen. Wer blieb, dem fehlte es zuletzt an allem,
ob Strom, Wasser oder essen. Die Regierung lässt nun zuerst einmal Lebensmittel verteilen; in zwei Tagen soll wieder Strom fließen.