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Makabre Tradition: Die gehetzten Stiere von Pamplona

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Makabre Tradition: Die gehetzten Stiere von Pamplona

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Die Stierhatz von Pamplona ist ein ebenso traditionsreiches wie makabres Spektakel. Die Tiere werden durch eine Gasse der spanischen Stadt in die Stierkampfarena getrieben. Die Menge – oft junge Männer, die sich vorher Mut angetrunken haben – versucht, ein Stück mitzuhalten. Die Waghalsigsten unter ihnen weichen erst im letzten Moment aus. Am ersten Tag des einwöchigen Treibens wurden fünf Menschen verletzt.

Tierschutzorganisation kritisieren das Spektakel, denn die 800 Meter lange Hatz in die Arena ist erst der Anfang des Endes für die aufgepeitschten Tiere. Im anschließenden Kampf wird dafür gesorgt, dass der Torero gewinnt und der Stier qualvoll stirbt.