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Mehrere Tote nach israelischen Luftangriffen auf Gazastreifen


Gaza

Mehrere Tote nach israelischen Luftangriffen auf Gazastreifen

Bei nächtlichen Luftangriffen der israelischen Armee auf Ziele im Gazastreifen sind mehrere Menschen getötet worden. Die Hamas sprach von neun Toten. Nach Angaben der israelischen Armee wurden seit vergangenem Mittwoch vom Gazastreifen aus mehr als 100 Raketen auf Israel abgefeuert, die Luftangriffe seien die Reaktion darauf.

Seit dem Mord an einem 16-jährigen Palästinenser kommt es zu Unruhen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wiederum wirft der Hamas vor, für den Tod von drei israelischen Jugendlichen verantwortlich zu sein. Über die Luftangriffe hinausgehende Militäroperationen in den Palästinensergebieten lehnt er ab.

Der ehemalige israelische Diplomat Freddy Eytan sieht in Netanjahus Politik ein gemäßigtes Vorgehen:

“Netanjahu ist nicht kampfeslustig. Er hat nicht solch kriegerische Operationen angeordnet wie Ehud Olmert einst im Libanon oder in Gaza, so etwas wird er nicht machen. Er ist vorsichtig – nicht zögerlich, sondern vorsichtig. In diesem Sinne wird er mit der Situation umgehen, glaube ich. Sobald in Gaza Ruhe eingekehrt ist, wenn es keine Schüsse mehr gibt, dann wird es auch von unserer Seite keine Vergeltung mehr geben”, sagt Eytan.

Die israelische Polizei hat nach dem Mord an dem palästinensischen Jugendlichen sechs Tatverdächtige festgenommen und spricht von einem “nationalistischen Motiv”. Die Leiche wurde am Mittwoch gefunden, nach palästinensischen Angaben wurde der Junge bei lebendigem Leib verbrannt.

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