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Dutzende Tote bei Angriffen der Aufständischen in der Ostukraine

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Dutzende Tote bei Angriffen der Aufständischen in der Ostukraine

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Bei einem Angriff prorussischer Separatisten auf Regierungskräfte sind in der Ostukraine etwa 30 Soldaten ums Leben gekommen. Nach Angaben des Innenministeriums in Kiew hatten die Aufständischen die Armeeangehörigen bei Selenopolje im Raum Luhansk massiv mit Raketenwerfern beschossen. Die Aufständischen bekannten sich zu dem Angriff. Bei einem zweiten Raketenwerferangriff ebenfalls bei Luhansk starben vier Grenzsoldaten. Andrej Lisenko, ein Sprecher der ukrainischen Streitkräfte, sagte, auch fünf Bergarbeiter seien bei einem Angriff auf ihren Bus in Tscherwonopartisansk unmittelbar an der russischen Grenze ums Leben gekommen. Mehrere Menschen wurden verletzt. “Die Terroristen haben außerdem eine Schule und vier Wohnblöcke zerstört. Auch entstanden durch die Angriffe Schäden an einem Kraftwerk”, erklärte Lisenko.

Die Separatisten griffen auch erneut Sicherheitskräfte rund um die Flughäfen von Lugansk und Donezk an. Dabei setzten sie schwere Artillerie und gepanzerte Fahrzeuge ein. Ein Aufständischer meint: “Wir verteidigen nur unser Vaterland. Wir wollen nicht, dass der Westen über uns bestimmt. Wir lassen das nicht zu. Wissen Sie, wir sind alle ganz gewöhnliche Leute, Bergleute, Bauarbeiter.” Die Rebellen kündigten weitere Attacken auf die Regierungseinheiten an. Die ukrainische Armee soll ihrerseits Stellungen der Aufständischen aus der Luft beschossen haben.