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Nahost: 15 Palästinenser in Ägypten behandelt

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Nahost: 15 Palästinenser in Ägypten behandelt

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Über 1000 Palästinenser sind in den Kämpfen bisher verletzt worden, so die offizielle Bilanz der Behörden im Gaza-Streifen. Angesichts fehlender medizinischer Einrichtungen im abgeriegelten Gazastreifen wurden 15 verwundete Palästinenser nach Kairo gebracht, wo sie unter anderem im Al Helal-Krankenhaus behandelt werden.

“Meine Tochter und meine Kusine waren während des Bombenangriffs bei mir. Ich wollte meine Tochter schützen. Die Rakete war komisch. Unser Haus stürzte nach dem Treffer über uns ein”, schilderte Atman Almasri.

“Ich hörte die Explosion, schaute mich um und sah, wie das Haus zu Staub wurde. Das Dach brach zusammen, über meinen Kindern, meinen Enkeln, meiner Frau. Alle schrien. Ich suchte nach ihnen, doch ich konnte nichts sehen, weil es keinen Strom gab”, berichtete der Großvater.

Ägypten hatte am Samstag den Grenzübergang in den Gazastreifen für verletzte Palästinenser und humanitäre Hilfe wieder geöffnet. Einige Busse mit Medikamenten konnten über Rafah nach Gaza. Die Behörden hatten den Grenzübergang am Donnerstag für einen Tag geöffnet und ihn dann am Freitag wieder geschlossen.

“Die Palästinenser appellieren an die Ägypter mehr Verwundete in den Krankenhäusern zu behandeln, denn die Zahl der Verletzten steigt und die medizinischen Einrichtungen im Gazastreifen sind beschränkt” kommentiert der euronewsreporter.