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Nahost: Ende des Blutvergießens nicht in Sicht

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Nahost: Ende des Blutvergießens nicht in Sicht

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Im Nahen Osten gehen die militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und extremistischen Palästinensern unvermindert weiter. Auch am fünften Tag des israelischen Bombardements auf den Gazastreifen gab es wieder Tote. Nach Angaben palästinensischer Rettungskräfte kamen seit Beginn der Offensive am Dienstag insgesamt mindestens 127 Menschen ums Leben, mehr als 900 wurden verletzt. Bei zwei Drittel der Opfer soll es sich um Zivilisten handeln.

Auf einem Schutthaufen sitzt Umm Omar. Die Einwohnerin von Gaza fragt: “Bin ich eine Terroristin? Baue ich Raketen und Geschütze?” und blickt auf die Trümmer ihres Hauses, das durch einen israelischen Luftangriff zerstört wurde.

Während die Palästinenser immer mehr Opfer zu Grabe tragen und in den Kliniken von Gaza die Vorräte ausgehen, lehnen sowohl Israel als auch die radikalislamische Hamas eine Waffenruhe ab. Die Spirale der Gewalt dreht sich weiter: Bei einem Angriff auf den Norden des Gazastreifens wurde ein Behindertenheim getroffen. Zwei Mädchen kamen dabei ums Leben.