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Finale Bergungsphase für "Costa Concordia"

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Finale Bergungsphase für "Costa Concordia"

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Auf der italienischen Insel Giglio ist mit einer Prozession der 32 Todesopfer des Untergangs der “Costa Concordia” gedacht worden.

Anlass der Zeremonie war der Beginn der finalen Phase der Bergung des Kreuzfahrtschiffes.

Wegen guter Wetterbedingungen kann im Laufe des Montags mit das Aufschwimmen des Wracks gestartet werden. An der technisch aufwändigen Aktion sind mehrere hundert Experten beteiligt.
Italiens Umweltminister Gian Luca Galletti:

“Mit dem Aufschwimmen ist die Operation noch lange nicht abgeschlossen. Auch nicht mit dem voraussichtlichen Eintreffen der “Costa Concordia” im Hafen von Genua. Unser Hauptanliegen ist der Schutz der Umwelt.”

Das 290 Meter lange Wrack soll zunächst zwei Meter angehoben, 30 Meter von der Küste weggeschleppt und dann gesichert werden.

Umweltprobleme könnten durch große Mengen von Schmutzwasser innerhalb des Schiffsrumpfes entstehen.

Insgesamt soll das Schiff mit Hilfe von 30 Schwimmkästen an den Seiten des Wracks innerhalb mehrerer Tage zwölf Meter Auftrieb bekommen.

Frühestens am kommenden Wochenende könnte die im Januar 2012 havarierte “Costa Concordia” dann von Schleppern in Richtung Genua gezogen werden.

Ein Opfer der Havarie gilt immer noch als vermisst.