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Gesunkene "Costa Concordia" schwimmt wieder


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Gesunkene "Costa Concordia" schwimmt wieder

Stück für Stück steigt das rostige Wrack der Costa Concordia aus dem blauen Meer auf. Ganze zwei Meter waren es am Montagmittag, die sich das Kreuzfahrtschiff von der Unterwasserplattform abgehoben hat. Auf dieser Bühne lag es während der monatelangen Vorbereitung des Abtransports. Für die Arbeiter, die an der insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro teuren Bergungsaktion beteiligt sind, ist es ein erster Erfolg. In den kommenden Tagen soll das Wrack dann in den Hafen von Genua geschleppt werden, wo es verschrottet wird.

Zunächst aber konnte Franco Porcellacchia, der Chefingenieur der Bergungsmannschaft, mitteilen: “Das Schiff schwimmt.” Es sei von den Bühnen gelöst worden, am Bug und am Heck. Er denke, dass momenten zwischen Schiff und Bühne ein Abstand von einem Meter sei.

Erstmals seit dem Untergang hat das Kreuzfahrtschiff also wieder Wasser unter dem Kiel. Die noch bevorstehende schwierigste Phase der Bergung beobachten die Bewohner von Giglio ganz genau: “Wir hoffen, dass alles gut geht und sie es erfolgreich wegschaffen können”, sagt Antonia Bellardo. “Dass dieses Zeugnis menschlicher Schwäche so schnell wie möglich beseitigt wird.”

Auch wenn sie sich an das rostende Wrack schon gewöhnt haben, die Bewohner können es kaum erwarten, den Koloss und mit ihm die Container-Stadt loszuwerden. Bis die Schäden an der Umwelt, für den Tourismus und am Image der Insel beseitigt sind, wird es aber noch länger dauern.

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