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Militärparade zum Staatsfeiertag in Paris

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Militärparade zum Staatsfeiertag in Paris

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14. Juli. Vor 225 Jahren stürmte das Volk von Paris die Bastille, das verhasste Gefängnis des Königs. Das gilt als der Beginn der Französischen Revolution Vor 134 Jahren erklärte ein Präsident der Republik den 14. Juli zum Staatsfeiertag. Seither traben an diesem Tag die Rosse über die prächtigste aller Prachtstraßen, um das jeweilige Staatsoberhaupt zur Parade zu geleiten. In diesem Jahr soll die alljährlich Militärschau dem Gedenken an den Ausbruch des I.Weltkrieges dienen. Dazu eingeladen wurden Gäste aus rund 80 Ländern. Auch zum Mit-Paradieren. Algerien wurde zum offiziellen Gastland ernannt, um so jenen vielen Soldaten aus den Kolonien die Ehre zu erweisen, die vor hundert Jahren für Frankreichs starben. Staatspräsident Francois Hollande, der anders als seine Vorgänger bisher noch keinen richtigen Krieg geführt hat, applaudierte der Kampfkraft seiner Truppen und die Zuschauer am Rande durften sich am bunten Himmelsspektakel der fliegenden Kriegsmaschinen erfreuen. Die werden u.a. für Frankreichs diverse Einsätze in aller Welt gebraucht. Zum Feiertag wurde eine weitere Militäroperation mit 3000 Soldaten zwischen dem Horn von Afrika und Guinea Bissau bekannt gegeben.

Und nachdem aller Welt klar vor Augen geführt worden war, über viel starke Kriegsmaschinen nebst einsatzbereitem Personal Frankreich verfügt, führten Jugendliche mit Tauben als Schlußpunkt der Militärparade einen Friedenstanz auf.