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Hauptverdächtiger im WM-Ticket-Skandal stellt sich

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Hauptverdächtiger im WM-Ticket-Skandal stellt sich

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Im Skandal um den illegalen Handel mit Tickets für die Spiele der Fußball-WM hat sich der Hauptverdächtige Ray Whelan den Behörden in Brasilien gestellt.

Der 64-jährige Brite galt als flüchtig. Dem Topmanager wird vorgeworfen, einer Bande von Schiebern Zugang zu Enitrittskarten verschafft zu haben. Seine Schweizer Firma Match Services ist Partner des Fußball-Weltverbandes FIFA.
Dieser bestreitet eine Verwicklung in den Fall. FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke:

“Wir haben uns nie gegen irgendwelche Ermittlungen von Behörden gesträubt. Wir unterstützen alle Untersuchungen.
Ich möchte als FIFA-Generalsekretär betonen, dass kein einziges Ticket aus dem Kontingent des Fußball-Weltverbandes zu einem höheren als dem ausgewiesenen Preis verkauft wurde.”

Whelan war seit Donnerstag zur Fahndung ausgeschrieben, nachdem er vor seiner erneuten Festnahme sein Hotel durch einen Hinterausgang verlassen hatte.

Neben ihm wird gegen weitere Verdächtige unter anderem wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt.

Nach Polizeiangaben sollen durch die Ticket-Schiebereien pro WM-Spiel bis zu 600.000 Euro umgesetzt worden sein.