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BRICS-Staaten gründen Entwicklungsbank

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BRICS-Staaten gründen Entwicklungsbank

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Die fünf großen Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika pochen auf mehr Mitsprache und eine sich anpassende Weltordnung.

Bei ihrem Gipfel im brasilianischen Fortaleza forderten die Staats- und Regierungschefs der sogenannten
Brics-Länder zügige Reformen der Vereinten Nationen
und des Sicherheitsrates.

Ihr Einfluss auf die globalen Finanzmärkte soll durch eine neu gegründete Entwicklungsbank mit Sitz in Shanghai und rotierender Präsidentschaft ausgebaut werden.

Erster Chef der Entwicklungsbank wird ein Vertreter Indiens.

Indiens Ministerpräsident Narendra Modi:

“Die Entwicklungsbank wird sich positiv auf die Brics-Staaten auswirken, aber auch auf andere Schwellenländer. Und die Bank wird tief verwurzelt sein mit unseren Erfahrungen als Entwicklungsländer.”

Jedes Brics-Mitglied steuert zunächst 10 Milliarden
US-Dollar als Startkapital bei.

Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff sprach von einem “historischen Schritt”.

Finanziert werden sollen vor allem Infrastrukturprojekte in den Brics-Ländern und jeweiligen Regionen.

Mit 100 Milliarden US-Dollar
wird zudem ein Währungsreservetopf (CRA) ausgestattet, wobei China mit
über 41 Milliarden Dollar den Löwenanteil übernimmt.